Traden oder Trading lernen nach Markttechnik, heisst auch Verluste wegstecken zu können.
Das auch nach Markttechnik traden nicht immer “Heile Börsenwelt” ist, zeige ich an einem Beispiel-Trade im Eurostoxx.
Die Handelsidee war folgende:
Wie aus dem Stunden-Chart ersichtlich, befinden wir uns im grossen Bild in einem Abwärtstrend, der bereits mehrfach bestätigt ist.
Wir haben bei 2850 Punkte einen wunderschönen Punkt 1, einen Punkt 2 bei 2597 und einen entstehenden Punkt 3 bei 2727.
Somit war die Idee, sobald der Markt wieder in Trendrichtung short dreht, auf diesen Zug aufzuspringen bei 2689. Damit würde ich die beste Marktphase erreichen.
Frage: Was ist aber die beste Marktphase?
Antwort: Diejenige, in der am meisten Schub durch die anderen Marktteilnehmer zu erwarten ist.
Ergo: Vom letzten Punkt 3 zum neuen Punkt 2 aus markttechnischer Sicht.
Leider klappt dass nicht immer.
Zunächst notieren die Kurse deutlich unter dem Tagestief und ich zählte schon die Gewinne
Dann drehte der Markt und ich wurde Break-Even ausgestoppt, durch das Gegensignal, welches sehr gut auf dem 10-Minuten-Chart sichtbar wird.
Das Gegensignal ist das entgegengesetzte 1-2-3 . (Siehe Markierung)
Theoretisch, hätte ich auch auf dem Tickchart handeln können, das hätte mich zwar mit Gewinn ausgestoppt. Aber: Vermutlich wäre ich nicht bis zum grossen Punkt 2 auf dem Stunden-Chart gekommen, weil die vorher einsetzende Korrektur mich ausgestoppt hätte.
Also: Nichts gewonnen, aber die Gewissheit in der besten Marktphase gehandelt zu haben und vor allen Dingen, den Mix der Zeiteinheiten hat grössere Verluste erspart.
60-Minuten-Chart
10-Minuten-Chart
Die Charts sind mit tradesignalonline erstellt worden.
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simple and profitable trading wünscht Ihnen
Carsten Umland
Dies stellt wie immer keine Handlungsaufforderung dar. (Siehe auch §Haftungsausschluss im Impressum)
* zum Teil geschützte Markennamen, die hier lediglich zur Erläuterung der Märkte verwendet wurden. (Siehe auch §Verwendung von Markennamen und Markenbezeichnungen im Impressum)


